Unter all den Leuten, die in den letzten Tagen von Hundertschaften an Nachrichtenteams interviewt wurden, war ein Engländer, der meinte, zuerst hätten die Isländer Björk geschickt, dann ihre Banken, und dann das. „Before the volcanic ash cloud interfered“, berichtete Festivalleiterin Christine Dollhofer, bevor sich also auch noch der Feuerspeier in die Veranstaltung einmischte, wollten satte 600 Gäste kommen. Gästekiller Nummer eins scheinbar: die Anschlussflüge.
Erich Watzl, seines Zeichens Linzer Vizebürgermeister, war begeistert, was Dollhofer trotz knapper Ressourcen wieder zustande gebracht hatte. Im Publikum wurde gelacht: Was Crossing Europe wohl mit noch weniger Geld anfangen könnte....?
Landesrat Josef Stockinger, in Vertretung von Landeshauptmann Pühringer auf der Bühne, war stolz darauf, „dass dieses kleine Experiment so großen Anklang gefunden hat.“
Der Ministerrat hatte zwar etwas länger gedauert, ein traf Bundesministerin Claudia Schmied trotzdem noch zeitgerecht, um mit ihrem Hiersein auch ihre Wertschätzung mitzubringen, auch die persönliche gegenüber der Festivalleiterin. Und den österreichischen Film mit einer Pferdesport-Weisheit zu sehen: „Zuerst willst du gewinnen, dann gewinnst du, dann musst du gewinnen. ... Ich bin auf der Seite der Kunst, ich bin auf der Seite der Filmschaffenden.“ Und jener der Vermittlung, wie sie betonte, jener in den Schulen, jener durch ihr neues Wanderkino. Nur die Filmfestivals erwähnte sie bei dieser Auflistung dann nicht mehr...
Alexei Popogrebsky, Regisseur des Eröffnungsfilms
How I Ended This Summer, hatte gleich den zweiten Flug von Moskau nach Wien nach Aufhebung der Luftraumsperre erwischt. „No ashes there, I assure!“, hatte er zu vermelden.
Bevor es kahl geknabbert war: Das Eröffnungs-Buffet, diesmal unter dem Motto "Wunderland".