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Diagonale 2010: Klaus Maria Brandauer wird geehrt

© Diagonale Bei der diesjährigen Diagonale wird Klaus Maria Brandauer mit dem Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet.

Zum dritten Mal vergibt die Diagonale, die in diesem Jahr vom 16. – 21. März in Graz stattfindet, am Eröffnungsabend den Diagonale-Schauspielpreis. Ein Gewinner der Preisverleihung steht schon fest: Klaus Maria Brandauer wird am 16. März in der Helmut List Halle in Graz persönlich den Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur entgegen nehmen.

Der 65-jährige Darsteller wirkte zuletzt in Francis Ford Coppolas Tetro in einer Doppelrolle mit und kann auf eine vielseitige Schauspielkarriere sowohl beim Film als auch beim Theater zurückblicken. Bereits seit 1972 ist Brandauer Ensemblemitglied beim Wiener Burgtheater und lehrt als Professor beim Max-Reinhardt-Seminar. Sein Leinwanddurchbruch gelang ihm mit der Hauptrolle in István Szabós' Mephisto. Von hier aus führte es Brandauer als einen der wenigen österreichischen Darsteller nach Hollywood, wo er z.B. als Bond-Bösewicht Largo Sean Connery das Leben in Sag Niemals Nie schwer machte.

Neben Brandauer werden noch zwei weitere Darsteller für ihre bemerkenswerten Auftritte in einem Film der Diagonale 2010 ausgezeichnet. Die Gewinner werden jedoch erst bei der Preisverleihung am Eröffnungsabend bekannt gegeben. Bei der Diagonale 2009 konnten sich Josef Hader und Birgit Minichmayr in den jeweiligen Kategorien durchsetzen. Die Trophäe wird in diesem Jahr von der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz gestaltet.


Website der Diagonale: