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© Universal Pictures International Austria GmbHIm zweiten Teil bekommt es Hellboy mit einem Prinzen zu tun, der die Monster wieder auf die Erde zurückbringen will. Die Menschen müssten halt weichen.


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Seit langer Zeit wieder einmal was von Markus Steiger

Kritik


Jetzt ist also die Fortsetzung von Hellboy da. Guillermo Del Toro betreibt weiter seine Taktik, einer Hollywoodproduktion ein Herzensprojekt folgen zu lassen. Den Batzen Geld nimmt er aus der Traumfabrik gerne mit nach Hause, um das zu machen, was er wirklich kann: nämlich eigenständige, manchmal gute, manchmal auch nicht so gute Filme, die seine Handschrift tragen. Witzigerweise traf er letztes Jahr mit einem solchen Independentprojekt voll ins Schwarze. Pan‘s Labyrinth war ein internationaler Erfolg und wurde mit Preisen überhäuft.

Hellboy 2 dagegen ist ein durchwachsener Film geworden. Im Vergleich zum ersten Teil gibt es von allem viel mehr. Mehr Monster (der Markt erinnert ein bisschen an die kindlichen Vorstellungen eines George Lucas), mehr Spaß (die Men in Black-Referenz zu Beginn des Films), mehr Liebe, mehr Oneliner und natürlich mehr Action. Besonders im Bereich Liebe trifft es diesmal den Fischmann Abe Sapien, der sich in die Schwester des Bösewichts verliebt und dadurch im zweiten Teil viel mehr Raum bekommt. Dafür stutzt man bei Selma Blair gewaltig zurück. Sie wird leider nur eine Randfigur. Als echte Bereicherung dazu kommt dafür Johann Krauss, ein deutsches Energiewesen im Taucheranzug, das im Original von Seth MacFarlane, dem Macher von Family Guy und American Dad, gesprochen wird.

Der Rest ist Business as usual. Liebe, Spaß, Monster verhauen, Liebe, Spaß, usw. Neues bekommt man aus dem Universum des roten Teufels nicht geliefert, jedoch wird die Mär um seine Rolle im Entscheidungskampf zwischen Gut und Böse weiter geschürt, was einen dritten Teil so wahrscheinlich macht wie den fünften Teil der Indy-Saga. Hellboy 2 ist ein netter Film, der aber leider die Tiefe des ersten Teils den Effekten opfert.