Als denkwürdiges Kammerstück, das ausgezeichnet von der Verletzlichkeit des Mutterleibs lebt, präsentiert sich
A l'interieur: Die Fotografin Sarah (
Alysson Paradis) steht einen Tag vor der Entbindung. Sie ist ganz allein im Haus, als eine Frau (
Béatrice Dalle) anklopft, die scheinbar ihr ganzes Leben kennt. Kaum hat sie die Unerkennbare verscheucht und sich schlafen gelegt, steht die Gestalt über ihr, bereit, ihren Bauch aufzuschneiden. Ein blutiger Kampf auf engem Raum geht los, ums Baby.
Das Regieduo
Julien Maury und
Alexandre Bustillo legt sich seine Route fest: von langsam aufbauender Spannung, was und wann es los geht, einer silhuettenhaften Bedrohung, hinein in den Horror und raus mit einigen Camp-Elementen, um auf ein paar sehr verstörenden Bildern zu enden. Stimmig der Soundtrack, phantastisch die Toneffekte, wenn sie sich mit bebend aufreißenden Schnitten in den Wahnsinn der Angreiferin hinein versetzen. Die selbstgebastelte Küchenmesser-und-Staubsaugerrohr-Lanze empfiehlt sich übrigens als eine der spaßigsten Waffen der letzten Jahre.
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| Ein kleines Beschnuppern, bevor es an die Heim-OP geht... |