Streifen wie Scary Movie, Nicht noch ein Teenie Film oder der unsägliche Meine Frau die Spartaner und ich geistern jährlich durchs Kino und versuchen an Genreklassiker wie Die nackte Kanone anzuschließen – dieses Jahr werden die Superhelden Hollywoods aufs Korn genommen.
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Kritik
Es gibt so viele Helden, die den internationalen Filmmarkt bevölkern, dass man meinen könnte, Superhero Movie hat die Qual der Wahl, welchen Film und welche Sequenzen daraus man durch den Kakao ziehen kann und sollte. Leider verpufft dieser Film aber in einer allzu sinnlosen Spider Man-Kopie, in der praktisch das gesamte Handlungsgerüst des ersten Teils der Spinnensaga übernommen wurde. Ansonsten lassen sich die veräppelten Filme an einer Hand abzählen, was eine gigantische Verschwendung von Potential darstellt und von wahrhaft mangelnder Kreativität zeugt – und das, obwohl der legendäre David Zucker die Produktion übernahm. Daran können auch Genregrößen wie Leslie Nielsen nichts ändern.
Nicht nur in diesem Punkt bleibt die Heldenparodie einfallslos. Endlos lange Furz-Episoden in allen erdenkbaren Klangnuancen gehören hier ebenso zu der von den Machern scheinbar geglaubten Allzeit-Witzigkeit, wie die schon in Scary Movie gesehene Zungenverknotung, oder in Schilder etc. laufende Menschen.
Dass der Film am Ende doch einige sehenswerte Momente hat, liegt an einer Hand voll guter Gags und Comedynewcomer Miles Fisher, der die vielleicht beste Tom Cruise Parodie aller Zeiten abliefert und dem Original nicht nur optisch täuschend ähnlich ist.
Deutsche Website zum Film :