Romantische Komödien gibt es im Kino derzeit wie Sand am Meer. Schaut man sich das Programm eines beliebigen Multiplexes an, so kann man mindestens drei Vertreter dieses Genres entdecken. Die Frage, die sich mir beim Betrachten von solchen Filmen stellt: Wie oft kann man sich ein- und dieselbe, vorhersehbare und belanglose Geschichte mit austauschbaren Figuren und leicht veränderten Szenarios anschauen? - Von Seiten der Kinobetreiber sicherlich nicht oft genug, schaut man sich die heimischen Kinozahlen an und "feiert" beim Experimentalprojekt
Speed Racer den zehnten Kinobesucher in einer Woche während
Love Vegas locker die Massen in die Kinos zieht.
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| Tom (Patrick Dempsey) versucht verzweifelt seinen Mann zu stehen |
In dieser Hinsicht macht auch
Verliebt in die Braut nichts falsch. Schon gar nicht bei der Besetzung:
Patrick Dempsey, Star aus der Erfolgsserie
Grey's Anatomy, kann man sicherlich zu den Zuschauergaranten zählen. Genau wie seine sympathische Filmpartnerin
Michelle Monaghan, die im Zusammenspiel mit
Dempsey durchaus gefällt. Aus diesem resultieren auch die interessantesten Passagen des Films. Besonders die Szenen in Schottland, die im letzten Drittel des Films stattfinden, sind amüsant. Auf der anderen Seite ist jedoch das extrem vorhersehbare Drehbuch anzumerken, das noch nicht einmal ansatzweise originell, geschweige denn abwechslungsreich wirkt. So dümpelt der Film, getragen von seinen Hauptdarstellern, vor sich hin, um zehn Minuten nach Vorstellungsende wieder vergessen zu werden. Ich bevorzuge dann doch mehr „Speed“, auch gerne mit „Racer“...