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Todesfalle Internet
© UPI 2008In Gregory Hoblins Thriller tötet ein perfider Killer aufgrund der Schaulust seiner Betrachter. Doch die gute Ausgangsidee wird leider nur mittelmäßig verarbeitet…


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Web 2.0 geschädigt ist David Rams


Special Agent Jennifer Marsh(Diane Lane) arbeitet bei einer Sonderabteilung des FBIs, die sich hauptsächlich mit Internetverbrechen beschäftigt. Sie wird bald Zeugin eines perfiden Spiels, dass durch einen Internet-Mörder ausgeübt wird: Dieser streamt im Internet seine „Morde“ und führt diese umso schneller aus, je mehr Leute zuschauen. Auf der Jagd greift der Mörder auch immer häufiger in Jennifers Privatleben ein.

Kritik

Das Web 2.0 und seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sind nicht erst durch die Filmindustrie zum Gesprächsthema geworden. Aber gerade die Filmindustrie bewies in den letzten Jahren die schnelle Auswertung von gesellschaftlich-brisanten Themen. So wundert es auch nicht, wenn das Web 2.0 als Schauplatz für perfide Killerspiele benutzt wird, angespornt vom wachsenden Zuschauerinteresse. Diese Ausgangslage nutzt Untraceable für einen unterhaltsamen, jedoch ziemlich einfallslosen Thriller-Beitrag mit moralisch-erhobenem Zeigefinger. Anstatt seine Ausgangsidee zu entfalten, spult Regisseur Gregory Hoblin das typische Thriller-Programm herunter. Funktionieren tut allerdings die Marketingmaschinerie des Films, denn so mancher Zuschauer wird sich zuhause beim Eintippen der „verbotenen Seite“ wiederfinden. Bis auf ein paar ärgerliche Ausrutscher sowie die erhobene Moralkeule bietet Untraceable zumindest grundsolide Unterhaltung, die der interessanten Grundidee leider weit hinterher hinkt.
Diane Lane auf der Suche nach dem Killer
Offizielle Webseite zum Film :
http://www.untraceable.at/