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Tödlicher Langweiler
© 2008 Warner Bros. Ent. Das US-Remake zu Takashi Miikes One Missed Call bietet Langeweile und Logikschwächen en masse


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Den Tödlichen Anruf befürchtet David Rams

Kritik

Alle Jahre wieder überrascht uns Hollywood mit einer Vielzahl von Horror-Remakes aus Asien. Auch dieses Jahr fallen einem mindestens eine handvoll Vertreter ein wie The Eye, A Tale of Two Sisters, Shutter und eben Tödlicher Anrufer. Leider bilden im Alltag Ausnahmen nur selten die Regel und Tödlicher Anrufer reiht sich qualitativ in die Reihe der absolut misslungenen Remakes ein. Was Tödlicher Anrufer jedoch seinen Vorgängern um Längen voraus hat, ist seine einzigartige Fehlleistung, trotz seiner quasi 1-zu-1 Kopie des japanischen Vorbilds, jegliche Atmosphäre des Originals, aufgrund des miserablen Drehbuchs zu verwerfen. Die miesen CGI-Effekte, unzählige Logikschwächen und das im negativen Sinne denkwürdigste Ende der jüngeren Filmgeschichte, was dann auch das letzte Quäntchen Sinn und Logik über Bord wirft, krönen dieses verunglückte Machwerk. Traurig ist lediglich das unnötige Verbrauchen von Schauspielern, die wirklich etwas von diesem Handwerk verstehen wie z.B. Ray Wise (Twin Peaks), der in seiner kurzen Screentime mal locker alle an die Wand spielt, sich gegen das katastrophale Drehbuch jedoch kaum behaupten kann. Somit schafft Tödlicher Anrufer gleich zweierlei: Belanglos und ein Ärgernis an sich zu sein

Böse Anrufe aus dem Jenseits erwarten Edward Burns und Shannyn Sossamon


Trivia - Geschichten und Gschichterln

Der Film ist ein Remake zu Chakushin Ari (2003) von Takashi Miike.
Er ist die Verfilmung der gleichnamigen Novelle von Yasushi Akimoto.

Offizielle Webseite zu Tödlicher Anruf:
http://www.toedlicher-anruf.de/