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Jodelnder Koreaner meets weiblicher Cyborg
© Rapid Eye MoviesDie wohl ungewöhnlichste Liebesgeschichte des Jahres liefert uns der Südkoreaner Chan-wook Park.


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Beim Batterieverzehr erstellt von David Rams

Kritik

Nach seiner furiosen Rache-Trilogie (Sympathy for Mr. Vengeance, Oldboy, Sympathy for Mrs. Vengeance) hätten die wenigsten eine romantische Komödie von Chan-wook Park erwartet. Wer nun befürchtet hat, Herr Park würde in seichtere Gefilde abrutschen, der darf beruhigt sein, denn so rein typisch ist an seinem neuen Film I’m A Cyborg, But That’s Ok gar nichts: eine Liebesgeschichte zwischen Young-Gun (Lim Soo-jung), die glaubt, sie sei ein Cyborg und müsse Batterien anstatt fester Nahrung zu sich nehmen, und Il-sun (Jung Ji-hoon), der fest davon überzeugt ist, anderen Menschen die Seele stehlen zu können. Seinen unverkennbaren Stil setzt Park auch in diesem Film fort und sorgt dafür, dass der Zuschauer trotz der außergewöhnlichen Geschichte einen emotionalen Draht zu den Figuren des Films findet. Die ungewöhnliche Story, vereint mit einem der schönsten Production-Designs der letzten Jahre, gut aufgelegten Darstellern und Sequenzen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen werden, macht aus I’m A Cyborg But That’s Ok einen sehr empfehlenswerten Kinobesuch. Schließlich sieht man jodelnde Koreaner und fliegende Riesen-Maikäfer in den Schweizer Alpen nicht alle Tage.
Das ungewöhnliche Liebespaar: Young-gun und Il-sun

Offizielle Webseite zu I'm A Cyborg But That's Ok:
http://www.im-a-cyborg.de