Den Inhalt kennt man zur Genüge: Ein alter, kurz vor der Pensionierung stehender Cop, der ein bisschen zu viel trinkt, wird durch einen Fall bekehrt und schlägt sich auf die gute Seite. Hier sind es Bruce Willis (Cop) und Mos Def (Gangster), die sich als Team gegen korrupte Bullen behaupten müssen. Und ein Zeitlimit haben die beiden auch: Um 10 Uhr muss der kleine Dieb vor die Geschworenen. Da sollten 16 Blocks kein großes Problem darstellen.
Richard Donner war neben
John McTiernan und
James Cameron einer der großen Actionregisseure der 80er und der frühen 90er. Ganz langsam begann sein Stern aber zu sinken. Schreckliche Flops wie
Assassins oder
Timeline wurden zu schwarzen Flecken auf der der Filmografie des Veteranen. Umso erfreulicher ist es, dass sich Donner mit
16 Blocks seiner alten Stärken besinnt und einen trockenen Copthriller in engem zeitlichen und örtlichen Rahmen inszeniert.
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| "Bitte zweimal Pizza Salami zur Ecke Broadway" |
Die Story ist dabei wieder einmal nur Vehikel für ein Buddy-Movie zwischen zwei unterschiedlichen Charakteren.
Bruce Willis spielt den abgehalfterten Cop Jack Mosley, der mit Fortdauer des Films bemerkt, dass sein Leben doch noch einen Sinn hat.
Mos Def alias Eddie Bunk überzeugt als Kleinkrimineller auf ganzer Linie und schafft den Spagat zwischen sympathisch und nervig ziemlich gut.
David Morse darf (leider wieder einmal) den Bösen spielen, wobei man merkt, dass er sich nicht einmal mehr anstrengen muss, solchen Figuren Leben einzuhauchen.
Die Story zieht in angenehmen Abständen das Tempo an und lässt dabei auch Spielraum für Dialoge, die zum Glück nie zu arg in Gefühlsduselei ausarten, sondern recht nüchtern und informativ daherkommen. Ein kleiner Twist hier und da hätte zwar nicht geschadet, abgehen tut er aber auch nicht wirklich. Nach all den übertriebenen, vor Stunts nur so triefenden Actionfilmen der letzten Jahre ist
16 Blocks angenehm solide und zeitweise sogar überdurchschnittlich gut.