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Knoblauch und Kruzifix
© Warner Home VideoAls sich das Horror-Kino erstmals über sich selbst lustig machte: Roman Polanski war nie so ideenreich, trashig und frivol wie in dieser abgedrehten Blutsauger-Freakshow.


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Kritik

Transylvannien, wie man es sich finsterer und schneebedeckter nicht vorstellen kann. Vor dieser artifiziellen Kulisse gehen der greise Professor Abronsius (Jack MacGowran) und sein tollpatschiger Assi Alfred (Polanski in seiner ersten Hauptrolle), eine Art unfähiges Holmes/Watson-Gespann, einer blutrünstigen Spur nach, die sie in ein belebtes Wirtshaus führt. Herunter hängende Knoblauchstauden, Unmengen an Kruzifixen und die entführte Wirtshaustochter Sarah (Sharon Tate) – die zwingenden Verdachtsmomente hindern die beiden Fremdlinge nicht, im Slapstick-Wahnsinnstempo bei der Vampirjagd alles falsch zu machen, was man falsch machen kann. Versagen mit Methode.
Im Schloss des Grafen von Krolock endlich, steigert sich die komische Farce zum frivolen Spiel mit sexuellen Manierismen. Unumstrittener Höhepunkt: die Ballszene, in denen unzählige Blutsauger Abronsius und Alfred zum Tanz der Vampire bitten. Partnerwechsel bis zum Umfallen, bis justament die Spiegel die Wahrheit preis geben.

Zitat

Erzähler am Schluss: "That night, fleeing from Transylvania, Professor Abronsius never guessed he was carrying away with him the very evil he had wished to destroy. Thanks to him, this evil would at last be able to spread across the world."
Warner Home Video
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