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Netter Horror
Horror meets Spaß meets Blut und Fleisch meets viele andere Filme in einem Meeting


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Ausgeschnitten von Markus Steiger

Mitarbeiter einer Rüstungsfirma begeben sich ins tiefste Ungarn zum „Team Building Weekend“. Dort wird einer nach dem anderen aufs Brutalste und Lustigste gemordet, was den Film zu einem waschechten Slasher-Movie macht.

Kritik
Vor 5 Jahren hätten wir diesen Film in den Himmel gelobt. Wir wären in die Knie gegangen beim Anblick von Gewalt und Spaß. Wir hätten die Referenzen an andere Horrorfilme mit Tränen in den Augen gewürdigt. Aber leider schreiben wir das Jahr 2007, und deshalb finden wir Severance einfach „nur“ gut.

Was den Film „nur“ gut macht ist auch die Tatsache, dass er sich teilweise nicht wirklich zwischen Spaß und Ernst entscheiden kann. Brutalste Szenen wechseln sich mit Gags ab, die teils genial, teils aber „nur“ gut sind. Die genialen gehören dabei aber zum Feinsten, was das Genre zu bieten hat - Ich sage nur „Frau vor Skelett“ und „Fuß im Kühlschrank“.

Die Spannung bewegt sich auf dem Niveau, das wir schon von anderen Vertretern dieser Art von Film kennen. Mehrere Personen tappen durchs Haus/den Wald und versuchen, dem Bösen zu entkommen. Dabei gehen immer ein, zwei drauf, bis am Ende die Lieblinge des Publikums übrig bleiben. Lustiger werden solche Filme natürlich, wenn man sich in der jüngeren und älteren Filmgeschichte ein bisschen auskennt und über die ganzen Anspielungen lachen kann. Aber auch wenn Sie 18 sind und Ihnen gerade die Flucht aus einem Keller geglückt ist, werden Sie Host..., äh, Wrong T..., äh, Severance gut finden.