Relativ flott, nachdem sich
Woody Allen mit
Matchpoint selbst neu erfunden hat, kommt nun
Scoop in die Kinos, der mit seinem Vorgänger nur noch die Hauptdarstellerin gemein hat. Ansonsten sehen wir hier einen typischen Allen-Film, wie wir ihn schon oftmals zuvor gesehen haben. Allen gibt sich selbst die Rolle des neurotischen (ach wie originell) Zauberers Splendini und besetzt Johansson und Jackman als das typische Liebespaar, wobei gerade der neue weibliche Superstar nicht unwitzig agiert.
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| Nicht viel Neues im Allen-Land: Hugh Jackman, Scarlett Johansson und Woody Allen |
Scoop ist jedoch - kurz gesagt - nichts Besonderes. Die Screwball-Dialoge kennt man von
Im Bann des Jade Skorpions, den Kriminalfall von
Manhattan Murder Mystery, und den Rest von jedem anderen Allen-Film. Das Drehbuch von
Scoop bringt den Film leider nicht in einen Fluss. Vielmehr zerhackt Allen die Szenen mit seinen One-Linern und neurotischen Aktionen. Das erste Mal seit langem ist er eher Störfaktor denn Sympathieträger. Jackman und Johansson bemühen sich redlich, wie ein Paar auszusehen, scheitern aber an der fehlenden Chemie.
Der Kriminalfall ist relativ simpel aufgebaut und dient eigentlich nur als Vehikel für die punktuell gesetzten Witze. Die Tiefe und Ausgefuchstheit von
Matchpoint erreicht
Scoop aber nie. Somit ist Allen wieder dort angelangt, wo er vor zwei Filmen war. In einer Sackgasse.