Die Ereignisse in The Devil’s Rejects spielen sich nur kurz nach dem Ende des ersten Teils ab. Die Familie Firefly/Driftwood wird von der Polizei gestellt. Die Mutter wird gefangen genommen, nur Otis (Bill Moseley) und Baby (Sherri Moon Zombie) können fliehen. Sie rufen ihren Vater an, der sich als Captain Spaulding (Sid Haig) herausstellt. Mit ihm flüchten sie quer durch Amerika, um dem gnadenlosen Sheriff Wydell (William Forsythe) zu entkommen.
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| Bluts-Bande: Otis (Bill Mosley) und Baby (Sheri Moon) |
Wenn man eines über
The Devil’s Rejects, den Nachfolger von
House of 1000 Corpses, sagen kann, dann ist es, dass er stilistisch besser ist als sein Vorgänger.
Rob Zombie hat seine Hausaufgaben gemacht und das Horrorelement zurück geschraubt, um aus seinem neuen Film ein Roadmovie à la
From Dusk Till Dawn zu machen, dessen Hauptdarsteller nicht mehr die Opfer, sondern die Täter sind.
Was man aber auch erwähnen muss ist die Tatsache, dass The Devil’s Rejects nun völlig ohne Handlung auskommen muss. Zombie legt dafür mehr Wert auf Charakterzeichnung und Musik. Und damit liegt er genau richtig. Besonders die Schlussszene mit dem Lied "Free Bird" von Lynyrd Skynyrd ist ein guter Beweis für Zombies Fortschritt als Filmemacher. Wer dabei ein Problem mit der Heroisierung der Mörder im Stile von
Natural Born Killers hat, der sollte sich diesen Film lieber nicht anschauen.
The Devil’s Rejects ist also ein kurzweiliges Roadmovie mit Splatterelementen und Humoreinlagen, wobei all diese Genres flott und mit viel Liebe zusammen gefügt wurden. Wenn der so weiter macht...