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Aufgewärmte Kost
Man überredete Cédric Klapisch dazu, eine Fortsetzung des Überraschungserfolges L’Auberge Espagnole zu drehen. Im Sequel verschlägt es die Multi-Kulti-Truppe diesmal nach Russland.


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Für eine Fortsetzung ganz o.k. befunden von Miriam Daill

Xavier (Romain Duris)und die Ex-Kombo aus Barcelona sind alle erwachsen geworden. Sie haben mehr oder weniger zufrieden stellende Jobs, ein paar sogar Kinder und eine Menge Beziehungsschwierigkeiten. Xavier, der inzwischen Schnulzen für das TV schreibt, bekommt von einem Verlag das Angebot, eine englische Seifenoper zu schreiben. Ex –WG Mitbewohnerin Wendy (Kelly Reilly) greift ihm dabei unter die Arme und so kommt eins zum anderen. Am Schluss finden sich alle, die auch in Barcelona dabei waren, in Sankt Petersburg wieder.

Kritik
Nach L’Auberge Espagnole war klar, dass eine Fortsetzung extrem schwierig werden würde. Eine witzige und zugleich auch ernsthafte Geschichte mit Situationskomik und einer unvergleichlichen Truppe, die sich in einer Multi-Kulti-WG zusammengefunden hat.

L’Auberge Espagnole 2 „aufgewärmt“ kommt dem Original nur selten nach. Mit dabei ist wieder die in Frankreich schon zur Kultfigur avancierte Audrey Tautou in der Rolle von Martine, die diesmal der Geschichte folgend die Ex-Freundinnen-Rolle abbekommen hat.

Das Feeling aus dem Original kommt nicht und nicht auf. Am Ende des Filmes kommen alle ehemaligen WG-Mitbewohner noch einmal bei der Hochzeit von William (Kevin Bishop), dem Bruder von Wendy, zusammen, obwohl einige von ihnen vorher nicht im Film vorgekommen sind. Das wirkt leider etwas bemüht und schaut irgendwie amerikanisch aus.

Fazit: Auch der zweite Teil von L’Auberge Espagnole ist sehenswert. An die entwaffnende Studentenkomödie von 2002 kann aber – wie erwähnt und befürchtet – leider nicht angeschlossen werden.
Offizielle Homepage von Cédric Klapisch
http://www.cedric-klapisch.com/