Unter die Regie von Hermine Huntgeburth wurde vergangenes Jahr in Kenia die wahre Geschichte einer Schweizerin verfilmt, die sich unsterblich in einen Massai verliebt hat. Nina Hoss legt sich mit dieser Produktion nun endgültig auf Rollen fest, bei denen man sich mindestens einmal entblättern muss.
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Am letzten Tag ihrer Ferien in Kenia lernt Carola (Nina Hoss) den Samburu-Krieger Lemalian (Jacky Ido) kennen, und auch gleich lieben. Als Carola und ihr spießiger Freund Stefan (Janek Rieke) am nächsten Tag am Flughafen stehen, entscheidet sich Carola kurzfristig anders und macht sich auf die Suche nach ihrer großen Liebe Lemalian. Nach einer langen Fahrt quer durch die Wildnis von Afrika trifft sie auf die Deutsche Elisabeth (Katja Flint), mit der sie sich anfreundet. Elisabeth weiß so einige unangenehme Geschichten über die Bräuche und Traditionen der Massai zu erzählen.
Kritik
Nina Hoss, dem Kino- und Fernsehpublikum bestens bekannt durch ihre Auftritte in Nackt und Das Mädchen Rosemarie, spielt an der Seite des Neulings Jacky Ido eine Frau, die sich auch durch nichts davon abbringen lässt, ihr Leben in ihrer Heimat aufzugeben und einen afrikanischen Eingeborenen zu heiraten, der sich von Ziegenfleisch und Tee ernährt. Geschmäcker sind eben verschieden.
Natürlich folgt der unschöne Culture-Clash.Corinne Hoffmann, die sich diesen 4-jährigen Trip tatsächlich „all inclusive“ durchlaufen hat, hat die Story schon Jahre vorher in diversen Medien thematisiert.
Vermutlich reicht es, wenn man als Zuseher wartet bis der Film ins Fernsehen kommt.