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Und am Schluss kam alles ganz anders …
Kevin Costner kann es nicht lassen und versucht sich in An deiner Schulter in einer „Charakterrolle“ als abgehalfterter Baseballstar, der regelmäßig zu tief ins Glas schaut. An seiner Seite spielt Joan Allen eine verzweifelte Verlassene.


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Mies gefunden von Miriam Daill

Terry Wolfmeyer (Joan Allen) ist von ihrem Mann verlassen worden und muss ihr Leben nun zusammen mit ihren vier Töchtern irgendwie wieder in den Griff bekommen. Geplagt vom Trennungsschmerz, wird sie zur Alkoholikerin und verfällt in tiefe Depressionen. Ihr Nachbar Denny (Kevin Costner) steht ihr in dieser schwierigen Phase mit Trost und Gin Tonic zur Seite.

Kritik
Zugegeben, Joan Allens cholerische Ausbrüche sind von keiner schlechten darstellerischen Qualität, und sie schafft es teilweise auch mit ihrer überzogen selbstmitleidigen Art, Terry Wolfmeyer zu interpretieren, dem Ganzen einen skurril-komischen Touch zu verleihen. Alles in allem trägt das aber nicht zur mauen Geschichte bei.

Auch Kevin Costner kann das Ganze nicht aus der Miesere rausretten. Als Denny Davies spielt er einen Ex-Baseballstar, der seinen Lebensunterhalt damit finanziert, eine öde Radiosendung zu moderieren, in der er Kochtipps gibt und auch sonst noch über Dinge spricht, die die Welt nicht interessieren.
Costner darf sich in An deiner Schulter wieder als sympathischer Frauenschwarm darstellen, der gegen Ende des Films heldenhaft einschreitet, als sein Produzent sich an die Tochter von Terry heranmacht.

Fazit: Man muss ein Costner Fan sein, um das zu mögen.