Eine homöopathische Schlaftablette, deren Nebenwirkungen noch nicht getestet sind. Mehrmalige Einnahme wird nicht empfohlen.
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In den 30erm des letzten Jahrhunderts treffen sich Gilda Bessé (Charlize Theron) und der junge Guy (Stuart Townsend). Eine Liebe entbrennt zwischen dem jungen Studenten und der Lebefrau. Durch die Spanierin Mia (Penélope Cruz) entsteht eine Dreiecksbeziehung, die jäh durch den spanischen Bürgerkrieg unterbrochen wird.
Kritik
Ich frage mich oft, warum es Filme wie Head in the Clouds gibt. Dreiecksbeziehungen hat man schon öfter gesehen und Liebe in Zeiten des Krieges ist auch nicht mehr das Neueste. Was bewegt also John Duigan dazu, diesen von ihm selbst geschriebenen Film zu drehen? Und die noch größere Frage ist, wer da Geld für dieses sinnlose Unterfangen locker gemacht hat? Na egal.
Auf jeden Fall ist Head in the Clouds ein langweiliger Film, der sofort in der Versenkung (Videothek) verschwinden würde, wären da nicht Kaliber wie Charlize Theron oder Penélope Cruz. Und auch die können gegen diesen unausgegorenen Schmarrn nichts machen. Kleine Episoden, die für den Verlauf des Films völlig unwichtig sind, wechseln sich mit Szenen ab, die dem Film epische Breite verleihen sollen. Das geht aber in die Hose, da die Personen einem völlig egal sind. Penélope Cruz’ Figur hat die Tiefe einer ausgetrockneten Lacke im Hochsommer, Stuart Townsend stolpert unbeholfen von Szene zu Szene und Charlize Theron nervt nun schon den zehnten Film hintereinander. Ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, aber da handelt es sich wohl um die überschätzteste Schauspielerin Hollywoods, und daran ändert auch der Oscar nichts.
Filme wie Head in the Clouds sind hart durchzusitzen, da sie absolut nichts haben, was einen bei der Stange hält. Es ist auch ein Film, der kein wirkliches Publikum hat. Die üblichen Dramenversatzstücke, gemischt mit dem gern verwendeten Nazi-Thema holen keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Na ja. Hauptsache ist doch, dass ich es hinter mir habe.