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I called the big one bity
Totgesagt und nicht gestorben.


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Aus dem Grab gehoben von Markus Steiger

Die Welt im Chaos. Tote steigen aus ihren Gräbern und stürzen sich auf die Lebenden. Durch Bisse werden diese mit dem Virus infiziert und selbst zu Untoten. Eine kleine Gruppe von Menschen kann sich in einen Supermarkt retten. Doch was tun, wenn keine Rettung in Sicht ist.

Kritik
Ja gibt es den so etwas. Ein Remake, dass sich vom Original positiv distanziert und doch dessen Grundtenor aufrecht erhält. Jungregisseur Zack Snyder entstaubt den Klassiker aus den späten 70ern gehörig und liefert einen spannenden Film, der auch nicht davor zurück schreckt, seinen Charakteren Raum für Entwicklung zu geben. So spielt Snyder mit den Erwartungen des Zuschauers und überrascht mit plötzlichem Umdrehen gängiger Rollenklischees. In diesem Film gibt es nicht wirklich den Superhelden, der alle am Schluss rettet. Vielmehr beweisen sich manche Charaktere immer wieder, andere mausern sich zu Helden, obwohl sie anfangs Idioten waren und wieder andere fallen als Retter ganz aus.

Snyder spult den Film dabei nicht 08/15-mäßig herunter, sondern bemüht sich liebevoll, dem Original Tribut zu zollen. Viel wird übernommen, manches neu erfunden. Und trotzdem bleibt dieser hoffnungslose Grundtenor, der das Ende einer sterbenden Welt vorankündigt. Nach und nach lichten sich die Reihen der letzten Überlebenden und auch die entgültige Flucht aus der Stadt ist nicht mehr, als ein Hinauszögern des unvermeidlichen Endes.

Die Action musste natürlich gegenüber dem Original etwas angezogen werden. Die Zombies schlurfen nicht mehr im Schneckentempo durch die Gänge sondern könnten auch bei einem 100-Meter-Lauf gute Figur machen. Hier erinnert Dawn Of The Dead stark an 28 Days, der ja mit einer ähnlichen Spezies von Zombies arbeitet. Trotzdem kommt das obligatorische Spielen mit den Untoten nicht zu kurz. Jay Leno, Freddy Mercury und Co. müssen für kurzweilige Gags herhalten. Jedoch schwingt bei allem Spaß immer diese Hoffnungslosigkeit mit, die schon für Romeros Meisterwerk bezeichnend war. In Cameos sieht man natürlich auch - wie es heute üblich ist – Akteure aus der 78er-Version. Ken Foree und der geniale Maskenbildner Tom Savini erweisen ihren Rollen von damals in kurzen Auftritten die Ehre.

Was unterm Strich übrig bleibt, ist ein Remake, dem man ansieht, dass es von Fans gemacht wurde.  Zack Snyder ist etwas Seltenes gelungen. Den Ausverkauf eines Genres wenigstens so zu machen, dass man es nicht merkt.