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Der Fluch von Darkness Falls
Die Zahnfee geht um. Nicht nur Dentisten haben berechtigten Grund zur Angst.


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Eine Kritik von Reinhard Bradatsch

Im Provinzkaff Darkness Falls geht der Geist von Matilda, einst von den Dorfbewohnern als Hexe diffamiert und gelyncht, um. Und wie das mit Hexen so ist, man wird sie nicht so leicht los. Besonders, wenn sie Kinder vermöbeln, die ihren letzten Milchzahn verloren haben, oder gerade dann Lust auf Krawall haben, wenn das Licht ausgeht. Warum die als Zahnfee herumgeisternde Pappmaske zwei Gründe braucht, um die Dorfgemeinde nieder zu metzeln (was uns visuell zum Glück erspart bleibt), weiß niemand, am allerwenigsten wohl Regisseur Jonathan Liebesman. Sonst hätte er Chaney Kley, den wir aus "Natürlich Blond " verdrängt haben, wohl daheim gelassen; mitsamt Taschenlampensammlung und Antidepressiva, die zum Grundrepertoire eines Zahnfee-Geschädigten gehören dürften. Geisterbahnakustik und Special Effects aus der Abstellkammer bringen jedenfalls die Erkenntnis, dass eingefleischte Videothekenkunden in nächster Zeit aufpassen sollten, wo sie hingreifen. Und Kinofans sowieso.
Fazit: Ohne Zahn kein Biss.