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Meet the feebles
Im Varieté der Feebles häufen sich vor der Premiere die Probleme. Ganz dick kommt es am Abend der Premiere.


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Eine Kritik von Markus Steiger

Das neue Musical der Theatergruppe Feebles steht kurz vor der Premiere. Die Probleme häufen sich jedoch, je näher das Ereignis heranrückt. Superhippo und Star Heidi bemerkt, dass ihr Chef und Liebhaber Bletch mit einer Katze fremd geht, der Frosch Wynyard ist nach seinem Kriegserlebnis in Vietnam schwerst drogenabhängig, der Hase rammelt in der Gegend herum und hat sich den „Big One“ eingefangen und Trevor die Ratte filmt im Keller Pornos. Als der große Abend schließlich bevorsteht, endet alles in einem katastrophalen Amoklauf der Nilpferddame, welcher viele Puppenleben fordert.

Kritik
Wenn Sie Anhänger von niedlichem Disneyhumor sind, in dem kleine Rehchen und Kätzchen ihre kleinen lieben Abenteuer erleben, dann sehen Sie sich BITTE nicht "Meet the Feebles" an. Dieser Film wirkt wie die Muppets auf schwerem Drogentrip. Peter Jackson legte mit diesem Puppenspektakel den zweiten Grundstein für seine Splattertrilogie, welche am Beginn "Bad Taste" und am Schluss "Braindead" stehen hatte.

Wenn man Stil und Humor des Regisseurs nicht gewohnt ist, wird man ob der brutalen Sex- und Splatterszenen erst einmal schlucken müssen. Da wird gevögelt, gekokst und gemordet was das Zeug hält. Zwar sind die Witze und die Inszenierung in Meet the Feebles nicht immer handfest, trotzdem behalten die guten Eigenschaften des Films die Oberhand, angeführt vom Mut des Regisseurs, dieses Projekt überhaupt umzusetzen. Glanzstücke gibt es in diesem Film viele, seinen Höhepunkt hat er aber in der Vietnam-Episode vom süchtigen Frosch Wynyard und im furiosen Finale, welches kein Auge trocken lässt. Der Puppet-Count steigt ins Unendliche und Jackson lässt es sich auch nicht nehmen, am Schluss als Zusatzverarschung die üblichen Standbilder zu zeigen, in denen die weitere Zukunft der Darsteller beschrieben wird.

Wie gesagt. Meet the Feebles liebt man oder hasst man. Wer diesen Stil aber mag, wird seine wahre Freude an diesem brutal orgiastischen Vergnügen haben.

Fazit: So schräg, dass es schräger nicht mehr geht.