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Eat Drink Man Woman
Meister Chu ist pensionierter Koch, der seinen Töchtern jeden Sonntagabend ein Festmahl zubereitet. Die Idylle scheint aber langsam auseinanderzubrechen.


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Eine Kritik von Markus Steiger

Ang Lees letzter Film vor seinem Sprung über den Teich (obwohl er vorher immer schon mit Amerika-Bezug gearbeitet hat) enthält alle Zutaten, die man für ein gutes Filmmenü braucht. Einfühlsam und interessant gestaltet er einen Film, der einerseits die Einzelschicksale der Familienmitglieder, andererseits aber das Ende der Großfamilie und der Tradition im asiatischen Raum im herkömmlichen Sinn zeigt. Besonders bestechend dabei sind die Schauspieler, angeführt von Sihung Lung, der den kochenden Patriarchen spielt, welcher sich jeden Sonntagabend mit seinen drei Töchter zu einem feudalen Abendessen trifft. Als die Töchter aber langsam flügge werden, scheint alles schief zu gehen. Er verliert seinen Geschmack, sein Bruder stirbt und außerdem muss er noch die Avancen der Mutter einer Bekannten der Familie abwehren. "Eat Drink Man Woman " fesselt von Anfang bis zum Ende (wie jeder Film Ang Lees) und überrascht zum Schluss mit unerwarteten Bekenntnissen. Fazit: Wunderschöner Film übers Essen und die Liebe.

Kritik