Suche: Suche abschicken


Die Todeskralle schlägt wieder zu
Der einzige Film, den Bruce Lee auch als Regisseur fertig stellte: ein Klassiker des Martial-Arts-Kinos, auch wenn die Handlung - sagen wir mal: - dürftig ausgefallen ist.


Werbung

Eine Kritik von Christoph Huber

Kampfkunst-Meister Tang Lung (Bruce Lee) wird nach Rom geschickt, um den verwandten Betreibern eines China-Restaurants gegen Mafia-Schutzgeldforderungen zu helfen. Ach was, Story! Die eher schwerfällig und mit einem Humorfaktor unter aller Kritik (weil er aufgrund von Verständnisschwierigkeiten am Anfang fünf Teller Suppe bestellt hat, rennt der Meister von da an bei den nächsten paar Schauplatzwechseln erst mal aufs Klo) inszenierte Handlung ist gerade mal in alkoholisiertem Zustand (oder mit enthusiasmierter Fanklientel) annehmbar, aber es kämpft nun mal keiner wie Bruce Lee (zum Beweis kann man sich ansehen, wie sich im posthum fertiggestellten The Game of Death die von Lee gedrehten Szenen im Vergleich zum Rest ausnehmen). Und wenn dann am Schluss ein wortloser Chuck Norris für den Showdown im Kolosseum aufkreuzt, seine prächtige Brusthaarmatte entblößt und Bruce reißt ihm gleich mal ein Büschel raus – dann weiß man: Das ist Kino!