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Männerzirkus
Männer sind wie Bullen, oder so...
Unterhaltsame Komödie über die Irrungen und Wirrungen zwischen den Geschlechtern



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Eine Kritik von Susanne Wolf

Jane Goodale (!) (Ashley Judd) hat eine Theorie über die Männer: sie können, genauso wie die Stiere, jede Frau nur einmal lieben und müssen sich danach eine "neue Kuh " suchen. Zu dieser bitteren Erkenntnis ist Jane gelangt, nachdem sie Ray (Greg Kinnear) ohne Angabe von Gründen einfach stehen gelassen hat - und er war nicht der erste. Nun ist Jane finster entschlossen, die Männer zu entlarven - und da kommt ihr Eddie (Hugh Jackman), ihr Kollege und scheinbar einer von der eher unsympathischen Sorte Mann - gerade recht. Bis sie von ihrem Irrweg abgebracht und der Film einem Happy End zugeführt wird, muss Jane noch einiges durchmachen...

Kritik
Nach der "Mad Cow Disease" nun die "New Cow Theory": Was vielversprechend und witzig beginnt, entwickelt sich im Laufe des Films immer mehr zur 08/15-Komödie und endet - wie könnte es anders sein - mit einem schmalztriefenden Happy End á la Hollywood.

Immerhin wird hier die ganz lehrreiche Botschaft übermittelt, dass tatsächlich nicht alle Männer Schweine sind (oder, besser gesagt, Bullen) und wir werden mit der Frage konfrontiert, ob die romantische Liebe denn nun wirklich existiert.
Immerhin spielen so ausgezeichnete Schauspieler wie Greg Kinnear oder Marisa Tomei mit. Und auch Ashley Judd überzeugt in ihrer ersten komödiantischen Rolle - sie ist eine bezaubernde Jane, die ständig das Bedürfnis weckt, sie in den Arm zu nehmen und ihr ein paar aufmunternde Worte zuzuflüstern. Ein bisschen erinnert sie in ihrer Zerbrechlichkeit sogar an Audrey Hepburn.

Und schließlich gehen die meisten von uns in eine Hollywood-Komödie, um unterhalten zu werden - und dafür ist dieser Film genau richtig.