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Under Control
Jackie Chan bei einer Romanze zwischendurch: lustig bis beknackt.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Das übliche Leid (20 Minuten Kürzung in der "Internationalen Fassung ") macht den ohnehin nicht gerade klarsichtigen Plot dieser zuckerlbunten romantischen Komödie auch nicht eben verständlicher. Ist aber auch belanglos: Die Geschichte vom Landmädel (Ex-Pornoqueen Shu Qi), die - einer Flaschenpost folgend - nach HK aufbricht, um festzustellen, dass der Absender schwul war (Arthouse-Star Tony Leung amüsiert sich sichtlich als stereotyper Sidekick) und dann in Gestalt des philantrophen Öko-Businessman C.N. Chan (Jackie Chan, wer sonst) doch noch die große Liebe zu finden, ist ohnehin blanker Vorwand für ein Feuerwerk an abwechselnd eher dämlichen, dann wieder überraschend selbstreflexiven Gags. Gutmütige Unterhaltung (selbst der Schurke ist eigentlich ein herzensguter Mensch, der halt nicht anders kann) für die ganze Familie (Jackie gönnt sich nur zwei kurze Kampfszenen mit einem zwergenhaften Boxer) - vorausgesetzt, der Sinn für asiatischen Humor ist entwickelt. In Spielfreude und Ausführung jedenfalls eine Nasenlänge vor den romantischen Komödien, die Hollywood in letzter Zeit so fließbandgefertigt hat.