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Frankenstein
Der Klassiker von James Whale: Karloff als Monster.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Auch wenn man in der ersten Hälfte noch ein wenig frühtonfilmgemäß die stagey Theaterbretter knarzen hört, hat keine andere Verfilmung des Stoffs je wieder das Original erreicht. Was weniger am prototypischen mad scientist (und Titelhelden) Colin Clive liegt (dem zu viele Nachahmer ein bisschen Schlagseite zum Komischen geben), als an der Verkörperung des Monsters durch Boris Karloff. Auf ein paar Grunzlaute beschränkt, bringt er durch seine Mimik die ganze Tragödie der missverstandenen Kreatur zum Ausdruck. Darum wird er auch zurecht oft als der Titelheld identifiziert. Die zweite, grandiose Hälfte dieses Horrorklassikers ist die mitfühlende Erzählung des gehetzten Außenseiters, die in dem unvergesslichen Augenblick kulminiert, als er seinem Schöpfer Aug in Aug gegenübersteht, während ein sich drehendes Rad den Raum (und die Unterschiede) zwischen ihnen zerstückelt.