Der dänische Regisseur
Lasse Spang Olsen inszeniert seinen teilweise witzigen, teilweise brutalen Film im heute beliebten Tarantino-Stil. Ein kleiner Scherz, ein kleiner Mord, viel Blut und absoluter Mangel an Political Correctness zeichnen dieses Genre aus. An manchen Stellen wirkt das Ganze auch amüsant, besonders dann, wenn es gegen den armen Gehilfen Vuk oder gleich gegen eine ganze Rockband geht. Trotzdem mag sich ein gewisser Schwung nicht einstellen. So verkommen die Figuren zu Reißbrettcharakteren nach dem bekannten
"Pulp Fiction " oder
Lock, Stock...-Prinzip. Einzig
Kim Bodnia als psychopatischer Bruder hebt sich vom restlichen Cast ab und beweist damit, dass er zu den besten Schauspielern Dänemarks gehört, was er ja auch schon in
Nachtwache aus dem Jahr 1994 beweisen konnte.
***Achtung Spoiler***
Der Schlussgag mit den Geistern ist ganz nett und liefert auch die beste Pointe des Filmes, in welcher der Teufel einen unschuldig ermordeten Bargast in die Hölle mitnimmt, nur weil er schwul ist. So wird’s gemacht.
***Achtung Spoiler***
Fazit: Kurzweiliger, aber weit am „Kult“ vorbeigeschrammter Gangsterspaß.