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Haben und Nichthaben
Abenteuerklassiker von Howard Hawks: Das erste Aufeinandertreffen von Bogart und Bacall.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Recht frei nach Ernest Hemingways Roman überträgt Howard Hawks mit gelassenster Selbstverständlichkeit seinen Professionalismus in die Südsee: Der zynische Bogart (der nie so gut ist wie bei Hawks: Man könnte argumentieren, dass das hier der bessere Casablanca ist, so wie Tote schlafen fest der bessere Maltese Falcon) engagiert sich dann doch für revolutionäre Waffenschieber, aber was bedeutet das neben Walter Brennans loyalem Trunkenbold, der immer wieder kryptisch murmelt "Have you ever been stung by a dead Bee? ", der schmierigen Atmosphäre von Hotellobbys und Nachtclubs irgendwo in einer Studiokaribik, den seltsamen Lichtmustern die Bootsscheinwerfer bedrohlich und wundersam über spiegelnde Wasseroberflächen werfen, dem knappen Wortwitz, der die Gefühle der Charaktere mit größter Lässigkeit unterspielt und den sexuellen Wortgefechten der die Leinwand auffressenden Hauptdarsteller. "You know how to Whistle, don´t you? Just put your lips together and blow. "