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Cookie´s Fortune
Leicht verunglückte Gesellschaftssatire von Robert Altmann zwischen Cajun-Herrlichkeit und Gesellschaftskritik. Nahezu groteskes Aufeinanderprallen inhomogener Schauspielqualitäten.


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Eine Kritik von Stefan Oswald

Eine Kleinstadt im Süden der USA. Der Selbstmord einer alten Dame, der - von diversen Interessensträgern unterstützt - irrtümlich für einen Mord gehalten wird, löst Verwicklungen und falsche Verdächtigungen aus.

Robert Altman hat hier, wie er es gewohnt ist, ein illustres Schauspielersammelsurium versammelt, um seine southern stereotypes abzuwickeln.
Während Glenn Close und Julianne Moore sich passabel in Szene setzen, stechen andere eher unangenehm hervor:
Völlig unglaubwürdig: Liv Tyler - gewohnt steif: Lyle Lovett;

Zusammen mit den eher farblosen Charakteren, dem eher blassen Plot á la "Die Überraschung am Ende hat es auch nicht mehr gerettet ", und einem schwermütigen Erzähltempo, dass wohl die Gemütlichkeit des Südens beschwören soll, gelingt nur ein mittelmäßiger Film mit hohem Gähnfaktor.