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Good Will Hunting
Matt Damon als Jungenie aus der Arbeiterklasse - Gus Van Sants Mainstreamdurchbruch


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Eine Kritik von Christoph Huber

Im berühmten MIT stellt sich ein Putzjunge (Co-Autor Matt Damon) als Mathematikgenie mit sozialen Defekten heraus - es liegt an einem Psychotherapeuten (ein angenehm zurückhaltender Robin Williams), ihn zur Überwindung seines Einzelgängertums zu animieren. Ein typisches Hollywoodmärchen, das damals als der große Durchbruch für Damon und seinen Kumpel (im Leben wie im Film) Ben Affleck gehandelt wurde - tatsächlich ist jedoch das gelegentlich arg manipulative Skript die Schwachstelle des Films, der immer dann am Schönsten ist, wenn sich Regisseur Gus van Sant gegen die Hollywoodkonventionen sperrt (etwa in plötzlichen Verlangsamungen des Blicks bei einer Schlägerei oder dem schönen Straßenbild am Schluß, das auch gut in seine früheren, persönlicheren Werke My Own Private Idaho oder Drugstore Cowboy gepaßt hätte).