Im berühmten
MIT stellt sich ein Putzjunge (Co-Autor
Matt Damon) als Mathematikgenie mit sozialen Defekten heraus - es liegt an einem Psychotherapeuten (ein angenehm zurückhaltender
Robin Williams), ihn zur Überwindung seines Einzelgängertums zu animieren. Ein typisches
Hollywoodmärchen, das damals als der große Durchbruch für Damon und seinen Kumpel (im Leben wie im Film)
Ben Affleck gehandelt wurde - tatsächlich ist jedoch das gelegentlich arg manipulative Skript die Schwachstelle des Films, der immer dann am Schönsten ist, wenn sich Regisseur
Gus van Sant gegen die Hollywoodkonventionen sperrt (etwa in plötzlichen Verlangsamungen des Blicks bei einer Schlägerei oder dem schönen Straßenbild am Schluß, das auch gut in seine früheren, persönlicheren Werke
My Own Private Idaho oder
Drugstore Cowboy gepaßt hätte).