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Der 13. Krieger
Antonio Banderas bei den Wikingern - stimmungsvoller Abenteuerfilm nach Michael Crichtons Beowulf-Roman Eaters Of The Dead.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Antonio Banderas als Araber, der ins Exil verbannt wird und sich als dreizehnter Kämpfer einer Gruppe Wikinger anschließt, die gegen eine "unaussprechliche Gefahr " losziehen. Über ein Jahr stand John McTiernan Abenteuerfilm im Regal (der Regisseur drehte in der Zwischenzeit sein mäßiges Thomas Crown-Remake), angeblich wegen größeren Skriptproblemen. Ein wenig davon ist noch zu merken - ein paar der Subplots führen ins Nichts, sorgen aber für erfreulich differenzierte Nebenrollen in einem Actionspektakel. Als solches präsentiert sich Der 13. Krieger wundervoll altmodisch - die Handlung folgt einem klassischen Abenteuertopos: Der Fremde, der eine andere, wundersam-entsetzliche Welt kennenlernt (Banderas selbst hat hier nicht viel zu tun außer zu beobachten). Selbst die heutzutage kassentaugliche Brutalität (hier werden Köpfe abgehackt und Menschenfresserei ist an der Tagesordnung) ist in die Geschichte eingebettet: Der Araber wird mit einer fremden Kultur konfrontiert, mit der er erst umzugehen lernen muß. Selbiges macht der Film, indem er sich bei Kurosawas Sieben Samurai bedient - da hat es schon schlechtere Vorbilder gegeben, und die eigenwillig prächtigen, nebelverhangenen Landschaften des Nordens geben McTiernans Film einen eigenen Touch. In seinen besten Momenten beweist Der 13. Krieger allerdings Eigenständigkeit: So wie in der brillanten Sequenz, als man das übliche Problem, dass alle Fremdsprachen in Hollywoodfilmen englisch sein zu haben, mit berückender Einfachheit transzendiert.