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Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen
Das verschlafene Städtchen Sleepy Hollow wird von einem kopflosen Reiter heimgesucht. Wird der eingebildete Tolpatsch Crane die Mordfälle mit seiner "wissenschaftlichen Methode" klären können?


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Eine Kritik von Stefan Oswald

Man schreibt das Jahr 1799. In einem Städtchen namens Sleepy Hollow sind drei Leichen aufgefunden worden, die eine Gemeinsamkeit aufweisen: Die abgetrennten Köpfe der Opfer sind verschwunden. In dieser Situation kommt der junge Constable Ichabode Crane ( Johnny Depp) zur Aufklärung aus dem fernen New York ins Dorf. Der unerfahrene Grünling glaubt fest an die Segnungen der Wissenschaft und der Aufklärung. Umso überraschter ist er, als ihm die Stadtväter eröffnen, daß ihrer Meinung nach der Geist eines hessischen Söldners in Gestalt eines kopflosen Reiters für die Morde verantwortlich ist.

Voll der Überzeugung, für die Morde sei ein menschlicher Ungeist am Werke, macht sich der Constable recht ungeschickt ans Werk.
Obwohl sein Glaube an die Vernunft bei einer Begegnung mit dem Hessen bald zerstört wird, dringt er zusehends tiefer in die Geheimnisse der unheimlichen Affäre vor.

Kritik
Vielleicht gibt es viel, was an diesem Film zu kritisieren wäre. Vieles hätte man vielleicht besser machen können. Wenn zum Beispiel Martin Wolf im Spiegel kritisiert, daß die "Abteilung für Effekthascherei den an sich leise-morbiden Charme der Inszenierung verkleistert", dann mag diese Anmerkung für spitzfindig ungemütliche Geister wohl Wahres haben.
Der Rest des Kinopuplikums, der sich sein Geld oder sein Selbstwertgefühl nicht mit dem Fertigmachen von Filmen verdient, wird aber Vergnügen an diesem schaurig schönen Märchen haben, in dem die wahre Liebe wieder mal über das Böse obsiegt.