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Bonnie & Clyde
1967 inszenierte Arthur Penn dieses spannende Road-Movie über das berühmte Gangster-Pärchen "Bonnie & Clyde", die in dern 20ern mit ihrer Bande, der Barrow- Gang, den Südwesten der USA terrorisierten. Fokus dieses Films ist aber nicht unbedingt die Action, sondern eine fast romantische Charakter-Studie von Clyde Barrow (Warren Beatty) und Bonnie Parker (Faye Dunaway).


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Eine Kritik von Christoph Huber

Einer der Wendepunkte im amerikanischen Film. Mit dem blutigen Finale von Bonnie & Clyde waren die Zensurbestimmungen des Hays Code betreffend Gewalt endgültig gefallen. Arthur Penns x-te Neuauflage der Gangsterballade ums Außenseiterpärchen ist allerdings wesentlich mehr als die explosive Befreiung von Zensurzwängen: In einer nostalgisch gefärbten Beschreibung der Depressionsära krachen hier Komödie und Sozialporträt aufeinander, zusammengehalten vom (damals eine Neuerung) selbstreflexiven Spiel der durchwegs famosen Darsteller Warren Beatty, Faye Dunaway, Gene Hackman und Michael J. Pollard. Zugleich zementierte der Kassenerfolg dieses Films (gemeinsam mit Die Reifeprüfung) den Einfluss des französischen Kinos aufs "Neue Hollywood ": Der Film war für Truffaut oder Godard geschrieben worden - das Resultat ist dann auch im Vergleich zu anderen Filmen seines Regisseurs geradezu sprunghaft, aber immer bewegend und schlau.