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Bad Boys
Die Bad Boys von der Drogenfahndung sorgen für viel Verwirrung und Action in Miami.


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Eine Kritik von Balazs Barnucz

Markus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowrey (Will Smith) sind die besten Cops von Miami. Sie sind die besten Freunde, obwohl sie grundverschieden sind: Markus ist verheiratet, hat Kinder und lebt glücklich mit seiner Familie in einem netten Haus. Mike hingegen ist Erbe eines riesigen Vermögens, bewohnt ein Playboy Apartment in einem der luxuriösesten Towers von Miami, fährt einen Porsche und ist ein echter Frauenschwarm. Die beiden Cops werden von ihrem Chef Captain Howard (Joe Pantoliano) auf den Gangster Fouchet und seine Hintermänner angesetzt.
Julie - die einzige Zeugin - meldet sich bei der Polizei, doch sie will nur mit Lowrey reden, weil er und Julies beste Freundin, die erschossene Sam, gut miteinander befreundet waren. Doch Lowrey ist im Moment nicht aufzutreiben, so muß Burnett sich für seinen Partner ausgeben, was am Anfang leicht zu sein scheint, da Julie Lowrey noch nie vorher gesehen hat. Doch für Burnett ist es letztendlich doch nicht so leicht, auf einmal den reichen Playboy spielen zu müssen. Während Burnett sich mit Julie in Lowreys Penthouse zurückzieht, um Julie vor Fouchets Killern, die schon hinter ihr herjagen, zu schützen, zieht der echte Mike Lowrey ins Burnetts Haus, um sicher zu gehen, daß es der Burnett Familie an nichts fehlt.
Alle Beteiligten müssen viele lustige Verwechslungen durchstehen, bevor es zum finalen, spektakulären Showdown mit Fouchet kommen kann. Und wie könnte es anders sein - Lowrey und Burnett behalten einmal mehr die Oberhand.

Kritik
Michael Bays Action-Komödie sorgte 1995 für großen Erfolg in den Kinos. Kein Wunder, legt doch Bays Film ein hohes Tempo mit viel Action und Witz vor. Und auch wenn die Story bereits altbekannt ist - es gelingt doch mit gut plazierten Witzen, für die die beiden Hauptakteure Martin Lawrence und Will Smith in ihrer bekannten Manier sorgen, und guten Actionaufnahmen, den Zuschauer bei Laune zu halten, ohne, daß einem der Film je langwierig vorkommen würde.
Bad Boys wurde für Will Smith der erste wirklich große Kinoerfolg. Obwohl er bereits vor 1995 in einigen Hollywoodproduktionen mitgewirkt hatte (z.B. Made in America an der Seite von Whoopi Goldberg und Ted Danson), gelang dem "Fresh Prince Of Bel Air" erst mit Bad Boys die Sprung auf die große Leinwand. Damit setzte sich Smiths Erfolgsgeschichte weiter fort: Der bereits in seinen Teenagerjahren bekannt gewordene schwarze Rapper wurde in den 80er Jahren der erste Musiker, der den damals zum ersten mal verliehenen MTV-Award der Kategorie "Best Rap" mit seinem Partner Jazzy Jeff gewann, später erlang er Weltruhm mit seiner eigenen TV Sitcom "Der Prinz von Bel Air", und mit Bad Boys schaffte es Will Smith letztendlich auch, im Filmtheater Erfolge zu feiern. Bad Boys wurde zum Grundstein von Smith’s Filmkarriere, es folgten Blockbusters wie Emmerichs ID4 - Independence Day, Sonnenfelds Men in Black, Der Staatsfeind Nr. 1 und zuletzt Wild Wild West. Will Smith durfte an der Seite von Superstars wie Jeff Goldblum, Tommy Lee Jones, Gene Hackman und Kevin Kline spielen und für die Produktionsfirmen Millionen verdienen. Somit wurde der junge Afroamerikaner zum - finanziell - erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten.
Für den Komödiant Martin Lawrence war Bad Boys eine willkommene Abwechslung, neben seinen gewohnten Rollen - meistens als tolpatschiger, aber trotzdem liebenswerter Mensch - auch mal eine cooleren Charakter zu spielen, der trotzdem nichts an Humor einbüßt und gemeinsam mit seinem Partner für Lacher sorgt.
Auch der Soundtrack zum Film kann sich sehen lassen. Allen voran ist auf der CD Diana King mit ihrem Hit "Shy Guy", der die Bad Boys wohl eher schlecht beschreibt. Trotzdem coole Musik.
Bad Boys sorgt für 2 Stunden leichte Popcornunterhaltung, mit viel Tempo, schlagfertigem Witz und aufwendigen Stunts, mit zwei tollen Hauptdarstellern im Vordergrund, den die Zuschauern keine Pause zum Verschnaufen gönnen.