Gern als Nebenwerk abgetan, bietet
Hitchcocks Suspense-Klassiker genug, woran sich das Herz erfreuen kann:
Ray Milland (vielleicht die reinste Ausformung von sympathischem Sadismus im gesamten Hitchcock-Ouevre) als humpelnder Gentleman-Gangster, der sich seiner Frau (
Grace Kelly!) entledigen will, muß eine kleine Adaption seiner Pläne vornehmen, als diese den Mörder ersticht. In prächtigen Farben gedrechselte Hinterhältigkeit, die die räumliche Beschränkung der Theatervorlage durchaus zum Vorteil nutzen weiß. Die erste Hälfte bietet
klassische Hitchcockthemen in konzentrierter Abfolge, gegen Ende macht sich allerdings ein
Agatha-Christie-Inspektor etwas unpassend (wenn auch nicht unspannend breit).
Hitchcocks einziger 3-D-Film, allerdings kaum je in diesem Format zu sehen.