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Ein ganz normaler Held
Dustin Hoffmann als verkannter Held - Medienkritik als Komödie von Stephen Frears


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Eine Kritik von Christoph Huber

Nicht uninteressant gescheiterte Medienkritik von Stephen Frears nach einem Buch von David Webb Peoples: Dustin Hoffmann spielt einen Versager, der zufällig nach einem Flugzeugunglück zum Lebensretter wird. Journalistin Geena Davis macht sich auf die Suche nach dem bescheidenen Helden und sitzt dem photogenen Betrüger Andy Garcia auf, dessen vermarktbare Erscheinung sich ohnehin als viel verkaufsträchtiger für die Story erweist. Frears hält die Geschichte reibungslos am Laufen, aber letztendlich vertraut sich die Erzählung selbst nicht genug - die betont hervorgehobenen Verweise auf den Voyeurismus der Medien (die ein etwas eigenwilliges Licht auf den Film selbst zurückwerfen) und das sentimentale Ende machen den Film mainstreamartiger und kantenloser, als es nötig gewesen wäre.