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Batman I
Der erste Eintrag in die Batman-Franchise. Schwerfällige Actionmühle mit prächtiger Architektur.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Ausgerechnet Tim Burton, gerade mit Beetlejuice zum heißen Tip geworden, holte man damals für die Großproduktion um den maskierten Rächer. Logischerweise scheitert der Film als Actionproduktion an der Detailversessenheit seines Regisseurs. So überwältigend ist das nach dem noirish-genialen Comic The Dark Knight Returns von Frank Miller designte Gotham City, das es den Rest des Films geradezu erdrückt. Fürs Auge gibt es hier genug, der Rest ist leider eine schwer vorhersehbare Blockbusteraffäre: Michael Keaton gibt einen uncharismatischen Batman, Kim Basinger das love interest, Jack Nicholson eine amüsante Knallcharge als Bösewicht Joker, Prince steuert ein paar funky Nummern zum Soundtrack bei. Das Resultat ist nur die Vorstudie zum ungleich besseren Batman Returns, in dem Burton neben der Architektur auch den Schurken - die für ihn offensichtlich weit interessanter sind als der Fledermausmann - mehr Platz einräumen konnte.