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Der Stoff aus dem die Helden sind
Nach Tom Wolfes legendärem Buch: Die epische Geschichte der ersten US-Astronauten.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Ein Dreistundenepos, so unterhaltsam das man seine Länge kaum merkt: Philip Kaufman erzählt in schnittigem Pop-Art-Look (wie Verhoeven Werk legt der Film ein wenig Sternbergs Jet Pilot als unterschätzten Schlüsselfilm nahe) und mit ironisch übersteigerten amerikanischen Archetypen die Geschichte der schneidigen Testpiloten, die schließlich die Ausführenden des US-Raumfahrtprogramms werden. (Ein direktes Zitat aus Only Angels Have Wings im ersten Flugtriumph legt übrigens auch Hawks Professionalismus-Ideal nahe.) Und ein großer Ensemblefilm: Zum Beispiel Sam Shepard als knapp angebundener loner, Dennis Quaid als all-American boy, Ed Harris als der mittlerweile recht berühmte John Glenn, Lance Henriksen, Scott Glenn sowie Barbara Hershey, Kim Stanley und Veronica Cartwright als Gattinnen, jeder mit sicherem Gespür für seinen Anteil am Gelingen. Einer der letzten famosen Abenteuerfilme und das letzte herausragende Werk seines Regisseurs.