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Braindead
Ein Meisterwerk des Splatter-Films. Und noch viel mehr.


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Eine Kritik von Christoph Huber

In einer liebevoll rekonstruierten Neuseeland-Vergangenheit muss der Held (schwerer, heftigst parodierter Mutterkomplex, aber nicht nur Hitchcock lässt hier grüßen) auf dem Weg ins Glück leider nicht nur mit rabiaten Babies hinter Kinderwagengittern, Kung-Fu-mächtigen Priestern und allerlei unappetitlich Zombietum fertigwerden - nein, Peter Jacksons unangefochten herzergreifendster Splatterspass ist natürlich auch ein zutiefst moralischer Film über Verantwortung und Prioritäten. (Beispiel der Fragestellung: Wie rette ich mein Herzblatt, wenn ich mir zugleich fünf amoklaufende Menschenfresser an die Gurgel wollen?) Und inszeniert ist er mit der vollen, energiegeladenen Wucht dieses Spaßfabrikanten von der Insel am anderen Ende der Welt. Kleine Monstren flitzen, magensäurefördende Scherze sitzen und vor allem wird hier natürlich der Spaß großgeschrieben. Charakterzeichung ist wichtig, aber nicht so wichtig, dass man nicht in der legendärsten Rasenmäherorgie aller Zeiten dem Heer der Untoten mit einem verzweifelt coolen Spruch gegenübertritt: "The party´s over. " Ist sie natürlich nie in dieser genial verblödeten Materialschlacht.