Suche: Suche abschicken


007 - Diamantenfieber


Werbung

Eine Kritik von Alexander Aigner

Ernst Stavro Blofeld ist der Drahtzieher eines gigantischen Diamantenschmuggels. Mit den kostbaren Steinen wird eine gigantische Laserkanone bestückt, mit der vom Weltraum aus weltweit wichtige militärische Einrichtungen zerstört werden können.
Bond wird in den Schmuggelring eingeschleust. Von Tiffany Case übernimmt er als Peter Franks den Auftrag Edelsteine von Amsterdam in die USA zu schmuggeln. Dort entdeckt er, daß Tiffany lediglich als Befehlsempfängerin agiert und der wahre Übeltäter sein Erzfeind Blofeld ist, der an Stelle des von ihm gekidnappten sehr öffentlichkeitsscheuen Millionärs Willard Whyte in Las Vegas residiert. Bevor dieser Washington von der Erdoberfläche verschwinden lassen kann, kommt es auf einer Bohrinsel zum großen Showdown.

"Diamantenfieber" sollte Sean Connerys letzter Bond-Film werden, zumindest bis er 1982 "Sag niemals nie" sagte und bei der inoffiziellen Neuauflage von "Feuerball" für die Konkurrenz von "Octopussy" sorgte. "Diamantenfieber" war insgesamt ein würdiges Comeback für Connery, das manchmal mit etwas zu flockigen Witzchen die Bond-Figur in die 70er Jahre einführte und so vorausnahm, was das Publikum mit Roger Moore als 007 zu erwarten hatte. Besonders schlimm diesbezüglich auch die deutsche Synchronfassung.