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007 - Moonraker - Streng geheim


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Eine Kritik von Alexander Aigner

Die Handlung von "Moonraker - Streng geheim " ist jener von Der Spion der mich liebte sehr hnlich. Der Bsewicht Hugo Drax, entfhrt Space Shuttles, um mit ihnen zu seiner Weltraumstation zu gelangen. Von dieser aus will er die Menschheit mit todbringenden Orchideen vernichten, um dann mit ausgewhlten Leuten eine neue Weltordnung schaffen zu knnen. Statt einer russischen Agentin kmpft diesmal die amerikanische NASA-Expertin Holly Goodhead an Bonds Seite.

Kritik
Nachdem Ende der 70er Jahre Science Fiction-Filme wie Krieg der Sterne und Unheimliche Begegnung der Dritten Art zu Publikumsmagneten wurden, mute anscheinend auch James Bond ins Weltall geschickt werden. Trotz eines riesigen Budgets (fast soviel wie die ersten acht Filme zusammen) mangelt es "Moonraker - Streng geheim" an Originalitt, Tempo und Spannung, was offensichtlich durch seichte Gags und dummdreiste Gimmicks (z.B. eine Minikamera mit einem 007-Logo) kompensiert werden sollte. Wirklich gelungen ist nur die Anfangssequenz - der sogenannte "Teaser" -, in der sich Bond mit Jaws im freien Fall einen Kampf um einen Fallschirm auf Leben und Tod liefert. Aber selbst der Verlierer, Jaws natrlich, berlebt, weil er in einem Zirkuszelt landet. Soviel zu den seichten Gags des Drehbuchs.