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Django
Franco Nero räumt auf - ironischer Italo-Western-Klassiker.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Neben Sergio Leone katapultierte sich Sergio Corbucci mit diesem Instant-Klassiker zum anderen wichtigsten Regisseur des Italo-Western: Franco Nero, blauäugiges Maskengesicht, zieht einen Sarg durch den verschlammten Westen, und nachdem ihn die Bösen lange genug geärgert haben, räumt er gründlich auf. Ebenso wie Leones erste Dollar-Filme, steht Django unter dem Einfluss des japanischen Samurai-Films, doch ist sein Tonfall noch parodistischer - schon zu Anfang bekommt der Titeheld einen schönen Edelwesternschlager gewidmet und auch anschließend geschieht einiges im Zuge komischer Überdrehtheit. Corbucci würde mit Mercenario und Leichen pflastern seinen Weg zwar noch bessere Filme im Genre drehen, aber diesem schwarzhumorigen Spass gibt es auch wenig vorzuwerfen - etwa, dass er eine Serie von deutsch "Django " im Titel führenden Italowestern auslöste, die mit diesem Film herzlich wenig zu tun haben.