Suche: Suche abschicken


Agenten sterben einsam
Typische Sechzigergroßproduktion um Schloßeinnahme im zweiten Weltkrieg - mit Clint Eastwood und Richard Burton.


Werbung

Eine Kritik von Christoph Huber

Dem ehemaligen Fernsehregisseur Brian G. Hutton gab man diese Verfilmung eines Alistair MacLean-Bestsellers in die Hände, aber auch ein erfahrenerer Mann hätte sich wohl an dieser überlangen Großproduktion die Zähne ausgebissen: Ein Spezialeinheit des englischen Geheimdiensts versucht während des zweiten Weltkriegs einen General im Besitz von etscheidendem Wissen aus einer Alpenfestung zu befreien. Das Resultat ist ein schußwechselreicher Comic-Blockbuster, in dem in regelmäßigen Abständen die Enttarnung eines neuen Doppelagenten den Trupp ein Stückchen zurückwirft. Ein bißchen mehr Tempo (oder den Nihilismus von Aldrich Dreckigem Dutzend) hätte das Unternehmen auf jeden Fall vertragen, um die Skriptschwächen zu übertünchen, aber immerhin kann man sich am einzigen Aufeinandertreffen von Richard Burton (souverän) und Clint Eastwood (wortkarg) erfreuen.