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Armee der Finsternis - Tanz der Teufel III
Kultige Horror-Komödie


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Eine Kritik von Peter Paladin

Und dabei dachte Ash (Bruce Campbell), er hätte es geschafft. Falsch gedacht, denn die Mächte des Bösen haben noch einen letzten Trumpf in der Tasche. Ash wird in ein Zeitloch gesaugt, mitsamt Kettensäge, Schrotflinte und Cadillac. Und darf wieder Dämonen metzeln, diesmal im Mittelalter, für König Artus. Gegen die Armee der Finsternis.

Kritik
Bevor Sam Raimi sich seinen guten Ruf bei mir mit der miesen Sportlerkomödie Aus Liebe zum Spiel versaute, war er in Horrorkreisen als der Kultregisseur schlechthin bekannt und berühmt für seine Filmreihe (Großes Geheimnis). Die ersten zwei Teile darf ich hier nicht nennen, weil ich sonst von der BPS eins auf den Deckel kriege (und den Link darauf hat unser großer, böser volljähriger österreichischer Webmaster gesetzt). Aber der dritte Teil wird genannt, denn der ist ab 16. Pech gehabt, Elke!
Also, wo fangen wir an? Am besten bei dem, was die Reihe so ausmacht. Nämlich Ash. Der war im ersten Teil noch ein verängstigter Junge, der in der Not über sich hinauswuchs. Im zweiten Teil wurde er zum coolen Dämonenkiller, der allerdings mit ein wenig Ungeschicklichkeit zu kämpfen hatte. Im dritten Teil hingegen macht sich Raimi über seine eigene Heldenfigur lustig, indem er Bruce Campell in alle möglichen Fettnäpfchen treten lässt. Das ist nicht so schlimm, denn unser Bruce nimmt alles locker und macht Ash trotzdem cool. Cool wie alles hier. Die Spezialeffekte sind für einen Film mit geringem Budget recht ordentlich geraten und unterstreichen den Trash-Charakter des Stückes. Stellenweise nimmt Army of Darkness satirische Züge an, parodiert Kung-Fu, One-Liner-sagende Helden und sich selber (sowieso). Bravo, Mr.Raimi! Und jetzt drehen sie bitte weiter an Spider-Man und retten ihren Ruf. Sonst hol´ ich die Kettensäge aus dem Schrank!