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Colors - Farben der Gewalt
Robert Duvall und Sean Penn als Cops im Gangland - vielschichtige, wenn auch nicht ganz gelungene Mixtur aus Sozialstudie und Thriller von Dennis Hopper.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Robert Duvall und Sean Penn als Cops in L.A. zwischen den ewigen Bandenkriegen, nervenaufreibendem Stress und unterschiedlichen Vorgangsweisen: Duvall ist alt und diplomatisch, Penn jung und ungestüm. Auch wenn Colors in Hoppers Schaffen als Regisseur ein Rückschritt (seine mosaikartige Vorgangsweise trifft eher unglücklich aufs buddy-cop-movie) ist, besticht das Ergebnis durch unparteiische Ratlosigkeit - auf Originalschauplätzen zeichnet Hopper ein Bild urbaner Verzweiflung zwischen den Fronten. Hip-Hop, Haß, hochprozentiges Schauspiel: In seiner Unetschiedenheit ist Colors letztendlich näher an den wirklichen Krisenfragen des Ghettos als so viele belehrende Nachfolger.