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Auf die harte Tour
Bullenkomödie mit leicht parodistischen Zügen.


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Eine Kritik von Peter Paladin

Nick Lang (Michael J. Fox) ist einer der angesagtesten Hollywood-Actionhelden. Zu seiner Enttäuschung aber macht es dieses Image fast unmöglich, an die von ihm begehrte Rolle des Polizisten Ray Casanov zu gelangen. Um dem Abhilfe zu schaffen, hängt sich Lang einfach an den echten New Yorker Polizisten John Moss (James Woods). Der kann den Schauspieler gar nicht leiden, weil er gerade auf den Partykiller angesetzt wurde. Und so schlägt sich das ungleiche Duo durch allerlei waghalsige Situationen.

Kritik
Solange ich denken kann, mochte ich Buddy-Movies, also Filme, die zwei Hauptdarsteller haben. Das fing mit Bill und Ted an und setzt sich bis zu Jesse und Chester fort. Dazwischen gab es Martin Lawrence und Tim Robbins, Martin Lawrence und Will Smith...halt einfach immer die Art von Filmen, in denen zwei Kumpels über den Rest der Welt triumphieren. Hier haben wir einen Film, der nicht nur solides Actionfeuerwerk und zündenden Witz vereint, wie es in den 80ern so üblich war, sondern nebenbei eine interessante Variation des Buddy-Themas ist. Hier hasst James Woods Michael J. Fox einfach so was von göttlich, dass man sich vor Lachen einfach nicht mehr halten kann. Grandiose Wutausbrüche beherrschen ebenso den Bildschirm wie eine transvestitisch angehauchte Partnertherapie mit dem besten Beinüberschlag seit Sharon "Mach die Beine breit!" Stone in Basic Instinct. Man merkt irgendwie, dass die beiden jede Menge Spaß beim Drehen hatten. Wogegen der Killer in etwa so spielt, als hätte man Robin "Birdcage" Williams zusammen mit Hugo "Agent Smith" Weaving in die Schrottpresse gesteckt und einen kräftigen Schuss Irrsinn gestreckt. Zu sagen ist noch, dass die Actionsequenzen gut designt sind.