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Der Rosenkrieg
Danny de Vito restauriert noch einmal das erfolgreiche Gespann Douglas/Turner und zerstört den Mythos von der geordneten Scheidung.


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Eine Kritik von Reinhard Bradatsch

"A civilized divorce is a contradiction in terms ", warnt de Vito als erzählender Anwalt Gavin D´Amato gleich am Anfang. Sein Klient erfährt in 115 Minuten, warum er es doch noch mit seiner Furie von Frau versuchen sollte: Oliver (Michael Douglas) und Barbara (Kathleen Turner) Rose sind wohl das abschreckendste Beispiel, dem Glauben zu erliegen, es gäbe so etwas wie eine ziviliserte Trennung. Nach 17 Jahren liegt ihre Ehe in Trümmern. Eine unsanfte Schenkelmassage. Scheidung. Man einigt sich auf Gütertrennung, bis auf...das gemeinsame Haus. Das will keiner hergeben. Was nun folgt, ist KRIEG. Oliver kehrt vor Barbaras Freundinnen das Schwein raus und überfährt das Kätzchen mit dem Oldtimer, sie serviert ihm Hirn vom Hund. Bis zum selbstzerstörerischen, seltsam melancholischen Happy End auf dem Kronluster, demoliert Regisseur de Vito sämtliche Scheidungsklischees, reibt sich an Elitarismus à la Hollywood und tischt uns schwarzhumorige Pointen auf, die einem durch Mark und Bein gehen - wie Marianne Sägebrechts herrlich unsynchronisiert hysterisch-bayrisches "Mr. Rose "!!!