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Club der toten Dichter
Manipulativ, wenn auch geschickt verfertigte Selbstfindungsparabel mit Robin Williams.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Geschickt verfertigter Tränendrücker von Peter Weir: Die Geschichte vom Englischlehrer (Robin Williams), der im repressiven Internat seinen Schülern (darunter Ethan Hawke in einer frühen Rolle) die Botschaft von der individualistischen Selbstfindung bringt, läßt vom goldfarbenen Jubel zu Beethoven bis zur "zurückhaltenden " Belehrung (ein geflüstertes "Carpe Diem ") keine Chance aus, das Publikum auf die Seite des Guten, Wahren, Schönen zu ziehen. Manipulativ bis zum Gehtnichtmehr und vollgepfropft mit Sentimentalitäten ist das die Neuauflage klassischen Hollywoodkinos der Kategorie "besonders wertvoll " - Weirs Geschick beim unverhohlen marktschreierischen Umgang mit den altbackenen Themen läßt sich allerdings auch nicht leugnen.