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Der Name der Rose
Gefällige Adaption von Ecos Klosterkrimi - ohne dessen philosophische Tiefe.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Dieser Klosterkrimi reduziert Umberto Ecos großartigen Roman in ein Spektakel aus mittelalterlichen Schauwerten und routiniertem whodunit. Von der Ironie oder philosophischen Tiefe der Vorlage bleibt nichts übrig, aber abgesehen von der tumben Änderung des Schlusses kann man sich hier zwischen Bilderpracht und gutem Schauspiel durchaus unterhalten. Sean Connery und Christian Slater versuchen, die geheimnisvolle Mordserie in einer Abtei zu klären, der große Helmut Qualtinger setzt in seiner letzten Rolle noch ein paar Glanzlichter hochkörperlicher Darstellungskunst.