Die Reinkultur des Monumentalfilms. Vier Stunden braucht
William Wylers Epos, um die Wandlung von
Charlton Heston zum Gutmenschen zu schildern. Dazwischen gibt es das legendäre Wagenrennen (eigentliche Regie: Actionszenenveteran
Yakima Canutt) und lang ausgewalzte "Höhepunkte ". Ein
kraß überschätztes Spektakel-um-des-Spektakel-willens, das eher als Osterfernsehunterhaltung denn als Klassiker durchgeht. Viel Spaß kann man allerdings damit haben, daß man sich ständig vor Augen hält, daß die Macher damit beschäftigt waren, den homosexuellen Subtext zwischen
Mr.NRA Heston und
Stephen Boyd vor dem Hauptdarsteller geheimzuhalten.